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Stiftung Berliner Mauer hat Arbeit aufgenommen
07.11.2008: Heute hat sich der Stiftungsrat der Stiftung Berliner Mauer konstituiert. In der
Stiftung werden die Gedenkstätte Berliner Mauer und die Erinnerungsstätte
Notaufnahmelager Marienfelde zusammengeführt.
Heute hat sich der Stiftungsrat der Stiftung Berliner Mauer konstituiert. In der Stiftung werden die Gedenkstätte Berliner Mauer und die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zusammengeführt.
Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der Deutschen Demokratischen Republik als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, sowie deren historische Orte und authentische Spuren zu bewahren und ein würdiges Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen. Im Stiftungsrat sind das Land Berlin, der Bund, die Fördervereine der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, die Evangelischen Kirchen und der Beirat vertreten. Die Gründung der Stiftung Berliner Mauer ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Mauerkonzeptes des Berliner Senats und der Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes. An ihrer Finanzierung beteiligen sich Land und Bund zu gleichen Teilen. Die Abteilungsleiterin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende, Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel: "Der Bund begrüßt die Gründung der Stiftung Berliner Mauer, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten wird, dass die Erinnerung an den Schrecken des Grenzregimes wach gehalten wird. Die im Stiftungsrat einstimmig gefassten Personalentscheidungen stärken die neue Stiftung, die ein kompetenter Kooperationspartner für andere Institutionen im Geschichtsverbund zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland sein wird." Für die Stiftung Berliner Mauer hat sich auch ein neuer Beirat konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde der Historiker Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke (Dresden) gewählt. Direktor der neugegründeten Stiftung Berliner Mauer wird Dr. Axel Klausmeier. Der 44jährige Historiker beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte der Berliner Mauer und ist Autor zahlreicher Publikationen u.a. zur Teilungsgeschichte Berlins. Dr. Klausmeier lehrt an der Technischen Universität Cottbus und wird seine Tätigkeit als Direktor der Stiftung Berliner Mauer offiziell am 1. Januar 2009 beginnen. Als Stellvertreterin wurde die langjährige Mitarbeiterin der Gedenkstätte Berliner Mauer, Dr. Maria Nooke, gewählt.
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de Internet: http://www.bundesregierung.de/ Dorotheenstr. 84 D-10117 Berlin Telefon: 03018 272 - 0 Telefax: 03018 272 - 2555
07.11.2008 / Patrick Kröhl
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