|
Anzeige
Anzeige
|
Organspender sind Lebensretter
11.03.2008: Täglich sterben drei Menschen, weil es für sie kein Spenderorgan gibt. Dabei
halten 82 Prozent der Deutschen die Organspende für eine gute Sache. Einen
Spenderausweis besitzen aber nur zwölf Prozent.
Täglich sterben drei Menschen, weil es für sie kein Spenderorgan gibt. Dabei halten 82 Prozent der Deutschen die Organspende für eine gute Sache. Einen Spenderausweis besitzen aber nur zwölf Prozent. Der Welttag der Organspende will die Spendenbereitschaft stärken.
12.000 Menschen warten in Deutschland dringend auf ein lebensrettendes Organ wie Herz, Lunge, Leber oder Niere. Dem stehen pro Jahr aber nur 4.000 gespendete Organe gegenüber. Das sind eindeutig viel zu wenig. Durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall kann plötzlich jeder auf ein fremdes Organ angewiesen sein. Dann hängt das eigene Leben von der Hilfsbereitschaft anderer Menschen ab. Wer in einer solchen Situation Hilfe erwartet, sollte umgekehrt bereit sein, selbst zu helfen.
Sich an ein sensibles Thema herantrauen
Viele Menschen haben nicht deshalb keinen Organspende-Ausweis, weil sie dagegen sind, sondern weil sie bisher nicht weiter darüber nachgedacht haben. Die Auseinandersetzung mit der Organspende ist schließlich auch kein leichtes Thema. "Ich weiß, dass uns der Gedanke instinktiv missfällt, nach dem eigenen Tod würden Organe entnommen und auf andere, Unbekannte übertragen", sagt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. "Unser Körper ist schließlich von der Wiege bis zur Bahre unser unmittelbares Zuhause. Aber die Medizin hat die Möglichkeit geschaffen, durch Organ-Übertragung unmittelbar Leben zu retten. Das ist ein so grandioser Sieg über manchen baldigen Tod, dass wir nicht abseits stehen sollten." Die Bundesgesundheitsministerin appelliert deshalb bei vielen Anlässen dafür, sich für die Organspende zu entscheiden. Organspende-Ausweise gibt es bei Krankenkassen, Ärzten, Gesundheitsämtern und auch im Internet.
Ängste lassen sich abbauen
Wer sich mit einer Organspende auseinandersetzt, stößt dabei immer auch auf viele offene Fragen und Ängste. Für die Organspende und die Organtransplantation gelten in Deutschland ebenso wie in den anderen europäischen Ländern jedoch klare gesetzliche Regeln. Dem Bundesgesundheitsministerium, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie vielen Verbänden und Vereinen geht es darum, zu informieren und Hemmschwellen abzubauen. Neben vielen Broschüren und Internetangeboten hilft oftmals auch ein persönliches Gespräch. Am Infotelefon Organspende beantworten Expertinnen und Experten Fragen zur Organspende und Transplantation. Das Informationstelefon ist eine gemeinsame Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Stiftung Organtransplantation.
Das gebührenfreie Infotelefon ist zu erreichen:
- Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 16 Uhr - unter der Rufnummer 0 800 / 90 40 400 Auch viele Prominente engagieren sich für die Organspende. Denn: Organspende bedeutet, Leben weiter zu geben.
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de Internet: http://www.bundesregierung.de/ Dorotheenstr. 84 D-10117 Berlin Telefon: 01888 / 272 - 0 Telefax: 01888 / 272 - 2555
11.03.2008 / Patrick Kröhl
Sollten Sie auf der Suche nach einem seriösen Unternehmen zur Suchmaschinenoptimierung sein, dann klicken Sie auf den Link und besuchen die Seiten der SEM-SEO GmbH. SEO Suchmaschinenoptimierung und SEM - Suchmaschinenmarketing finden Sie dort.
|
|
| Aktuelle Meldungen |
|
WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage erster Berechnungen mitteilt, waren im November 2008 40,83 Millionen in Deutschland lebende Personen erwerbstätig.
... mehr
|
|
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2008 gegenüber November
um 114.000 auf 3,102 Millionen gestiegen.
... mehr
|
|
WIESBADEN - Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte die Einwohnerzahl Deutschlands im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sein.
... mehr
|
|
Anlässlich des Bekanntwerdens der neuesten Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit erklärt der haushaltspoltische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter MdB:
... mehr
|
|
Der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, teilt mit:
... mehr
|
|
Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte der Premierministerin der Volksrepublik
Bangladesch, Sheikh Hasina, folgendes Glückwunschschreiben:
... mehr
|
|
WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im November 2008 nominal
4,1% und real 3,2% weniger um als im November 2007.
... mehr
|
|
Anlässlich der Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums zeitnah einen Gesetzentwurf zum Abscheiden und Speichern von Kohlendioxid
... mehr
|
|